Sankt Peters­burg

Sankt Peters­burg, die zweit­größ­te Stadt der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on, liegt majes­tä­tisch an der Mün­dung der Newa in die Ost­see. Gegrün­det vom Zaren Peter dem Gro­ßen im Jahr 1703, ent­wi­ckel­te sich die ehe­ma­li­ge Haupt­stadt des Russ­län­di­schen Impe­ri­ums rasch zu einem bedeu­ten­den kul­tu­rel­len und poli­ti­schen Zen­trum. Heu­te zählt sie knapp fünf Mil­lio­nen Ein­woh­ner und ver­eint Men­schen unter­schied­lichs­ter Her­kunft und Traditionen.

Die Stadt begeis­tert mit ihrer pracht­vol­len Archi­tek­tur, die vom baro­cken Glanz des Win­ter­pa­lasts bis zur kla­ren Ele­ganz klas­si­zis­ti­scher Bau­ten reicht. Präch­ti­ge Bou­le­vards, weit­läu­fi­ge Plät­ze und über 300 Brü­cken ver­lei­hen Sankt Peters­burg einen unver­wech­sel­ba­ren Charme. In welt­be­rühm­ten Muse­en wie der Ere­mi­ta­ge, auf den leben­di­gen Stra­ßen­märk­ten und in tra­di­tio­nel­len Cafés erle­ben Besu­cher die rei­che Geschich­te und die krea­ti­ve Gegen­wart der Metro­po­le haut­nah. Sankt Peters­burg ist auch ein per­fek­ter Aus­gangs­punkt, um das kul­tu­rel­le Erbe und die land­schaft­li­che Schön­heit Nord­west­russ­lands zu ent­de­cken. Eine Rei­se in die­se fas­zi­nie­ren­de Stadt ist ein Ein­tau­chen in die See­le Russlands.

Geschich­te Sankt Petersburgs

Sankt Peters­burg wur­de im Jahr 1703 von Zar Peter dem Gro­ßen gegrün­det, der mit der neu­en Stadt sei­ne Visi­on eines nach Wes­ten aus­ge­rich­te­ten Russ­lands ver­wirk­li­chen woll­te. Stra­te­gisch an der Newa-Mün­dung zur Ost­see gele­gen, ent­stand hier eine prunk­vol­le Metro­po­le, die nach dem Wil­len des Zaren dem Glanz euro­päi­scher Haupt­städ­te wie Paris und Ams­ter­dam nach­ei­fern soll­te. Bereits 1712 wur­de Sankt Peters­burg zur Haupt­stadt des Russ­län­di­schen Impe­ri­ums erho­ben und blieb es bis zur Okto­ber­re­vo­lu­ti­on 1917.

Im 18. und 19. Jahr­hun­dert erleb­te die Stadt eine Blü­te­zeit: Bedeu­ten­de Archi­tek­ten, Künst­ler und Intel­lek­tu­el­le präg­ten das Stadt­bild und mach­ten Sankt Peters­burg zu einem kul­tu­rel­len Zen­trum Euro­pas. Unter Zar Alex­an­der II. und sei­nen Nach­fol­gern ent­stan­den zahl­rei­che Monu­men­tal­bau­ten und Pracht­stra­ßen, die der Stadt ihren heu­te welt­be­rühm­ten Cha­rak­ter verleihen.

Nach der Revo­lu­ti­on ver­lor Sankt Peters­burg sei­nen Haupt­stadt­sta­tus an Mos­kau und wur­de 1924 zu Ehren Lenins in Lenin­grad umbe­nannt. Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs erlitt die Stadt schwe­re Zer­stö­run­gen durch die 872 Tage andau­ern­de Bela­ge­rung durch deut­sche Trup­pen – ein tra­gi­sches Kapi­tel in der Geschich­te der Stadt, das bis heu­te tief im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis ver­an­kert ist.

Nach dem Zer­fall der Sowjet­uni­on erhielt die Stadt 1991 ihren ursprüng­li­chen Namen zurück und ent­wi­ckel­te sich in den Fol­ge­jah­ren zu einem wirt­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len und tou­ris­ti­schen Zen­trum der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on. Heu­te steht Sankt Peters­burg für eine ein­zig­ar­ti­ge Mischung aus impe­ria­ler Pracht, kul­tu­rel­lem Reich­tum und urba­ner Lebendigkeit.

Sehens­wür­dig­kei­ten in Sankt Petersburg

Ere­mi­ta­ge und Winterpalast

Die Ere­mi­ta­ge gehört zu den bedeu­tends­ten Kunst­mu­se­en der Welt. Der ehe­ma­li­ge Win­ter­pa­last der Zaren beher­bergt heu­te über drei Mil­lio­nen Expo­na­te – von ägyp­ti­scher Anti­ke bis zu Wer­ken von Rem­brandt, Michel­an­ge­lo, Matis­se und Picas­so. Das pracht­vol­le Gebäu­de­en­sem­ble an der Newa ist ein Wahr­zei­chen der Stadt.

Peter-und-Paul-Fes­tung

Die Peter-und-Paul-Fes­tung gilt als Grün­dungs­ort der Stadt. In ihrer Mit­te erhebt sich die gol­de­ne Spit­ze der Peter-und-Paul-Kathe­dra­le, in der fast alle Zaren von Peter dem Gro­ßen bis Niko­laus II. ihre letz­te Ruhe­stät­te fan­den. Die Fes­tung bie­tet span­nen­de Ein­bli­cke in die frü­he Geschich­te der Stadt.

Blu­terlö­ser­kir­che (Auf­er­ste­hungs­kir­che)

Die far­ben­präch­ti­ge Blu­terlö­ser­kir­che mit ihren kunst­vol­len Mosai­ken und Zwie­bel­tür­men erin­nert an den tra­di­tio­nel­len alt­rus­si­schen Stil. Sie wur­de an jener Stel­le errich­tet, an der Zar Alex­an­der II. im Jahr 1881 einem Atten­tat zum Opfer fiel.

New­s­ki-Pro­spekt

Der New­s­ki-Pro­spekt ist die Lebens­ader der Stadt. Hier pul­siert das Leben zwi­schen ele­gan­ten Fas­sa­den, pracht­vol­len Ein­kaufs­pas­sa­gen, his­to­ri­schen Kir­chen und gemüt­li­chen Cafés. Die Fla­nier­mei­le ist ein Muss für alle Besu­cher und spie­gelt das urba­ne Herz Sankt Peters­burgs wider.

Mari­in­ski-Thea­ter

Das tra­di­ti­ons­rei­che Mari­in­ski-Thea­ter ist welt­be­rühmt für sei­ne Bal­lett- und Opern­auf­füh­run­gen. Hier tra­ten Legen­den wie Anna Paw­lo­wa oder Rudolf Nure­jew auf. Ein Besuch bie­tet einen unver­gess­li­chen Ein­blick in die rus­si­sche Hochkultur.

Isaaks­ka­the­dra­le

Mit ihrer monu­men­ta­len Kup­pel prägt die Isaaks­ka­the­dra­le das Stadt­bild. Sie ist eines der größ­ten sakra­len Bau­wer­ke Russ­lands und bie­tet von ihrer Aus­sichts­platt­form einen gran­dio­sen Blick über die Dächer der Stadt.

Rus­si­sches Museum

Das Rus­si­sche Muse­um zeigt die bedeu­tends­te Samm­lung rus­si­scher Kunst vom Mit­tel­al­ter bis zur Avant­gar­de. Wer­ke von Repin, Schisch­kin, Kan­din­sky und Male­witsch geben einen umfas­sen­den Ein­blick in die krea­ti­ve Viel­falt der russ­län­di­schen Kunstgeschichte.

Bron­ze­ner Reiter

Das berühm­te Denk­mal Peters des Gro­ßen auf sei­nem stei­gen­den Pferd gilt als eines der mar­kan­tes­ten Sym­bo­le der Stadt. Es wur­de auf Befehl Katha­ri­nas der Gro­ßen errich­tet und ist von Mythen und lite­ra­ri­schen Bezü­gen umwoben.

Wei­ße Näch­te und die Zugbrücken

Ein beson­de­res Erleb­nis bie­ten die „Wei­ßen Näch­te“ im Juni, wenn die Son­ne kaum unter­geht und die Stadt in ein magi­sches Licht taucht. In die­sen Wochen öff­nen sich nachts die impo­san­ten Zug­brü­cken über der Newa – ein Schau­spiel, das jedes Jahr tau­sen­de Besu­cher begeistert.

Sankt Peters­burg ist ein Ort, an dem Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart auf fas­zi­nie­ren­de Wei­se ver­schmel­zen. Die Stadt ver­eint impe­ria­le Ele­ganz, kul­tu­rel­le Viel­falt und rus­si­sche See­le – ein Rei­se­ziel, das man nie vergisst.

Wenn Sie Sankt Peters­burg besu­chen und mehr über die Stadt und ihre Sehens­wür­dig­kei­ten erfah­ren möch­ten, so ste­hend wir Ihnen ger­ne bera­tend zur Sei­te. Wir unter­stüt­zen Sie bei der Aus­wahl pas­sen­der Unter­künf­te in Sankt Peters­burg und orga­ni­sie­ren bei Bedarf Ein­tritts­kar­ten für die Sehens­wür­dig­kei­ten in Sankt Peters­burg und Umge­bung, sodass Sie lan­ge War­te­schlan­gen an den Kas­sen vor Ort ver­mei­den kön­nen. Auch bei der Buchung von Tickets für Ihre Anrei­se nach Sankt Peters­burg und Ihre Abrei­se aus Sankt Peters­burg sind wir Ihnen ger­ne behilf­lich. Auf Wunsch stel­len wir Ihnen indi­vi­du­el­le Rei­se­pa­ke­te für Sankt Peters­burg zusam­men, die auf Ihre Inter­es­sen und Ihren Zeit­plan abge­stimmt sind. Spre­chen Sie uns bit­te an — wir freu­en uns auf Ihre Anfrage.

Kurz­in­for­ma­ti­on Sankt Petersburg

Höhe:

3m

Ein­woh­ner:

4,9 Mio

Rei­se­op­tio­nen

Wenn Sie Sankt Peters­burg besu­chen möch­ten, so erar­bei­ten wir ger­ne einen ent­spre­chen­den Rei­se­plan für Sie. Oder Sie wäh­len aus der Rei­he von vor­ge­fer­tig­ten Rei­se­vor­schlä­gen einen Rei­se­plan aus, wel­cher einen Besuch Sankt Peters­burgs beinhaltet.

Der Besuch Sankt Peters­burgs kann auch mit dem Besuch von wei­te­ren sehens­wer­ten Orten in der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on kom­bi­niert wer­den. Für Details sol­cher indi­vi­du­ell ange­pass­ten Tou­ren spre­chen Sie uns bit­te an.

Um Sie best­mög­lich bei der Pla­nung und Durch­füh­rung Ihrer Rei­se unter­stüt­zen zu kön­nen, benö­ti­gen wir eini­ge Anga­ben zu der Art und den Zie­len Ihrer Rei­se sowie den vor­aus­sicht­li­chen Rei­se­da­ten und Ihren wei­te­ren Rei­se­prä­fe­ren­zen. Bit­te benut­zen Sie zur Beant­wor­tung die­ser Fra­gen unse­ren Rei­se­pla­ner.

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