Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Rei­se­land Polen


Polen ist ein viel­sei­ti­ges Rei­se­ziel in Mit­tel­eu­ro­pa, das mit beweg­ter Geschich­te, kul­tu­rel­lem Reich­tum und abwechs­lungs­rei­chen Land­schaf­ten beein­druckt. Gele­gen zwi­schen Deutsch­land, Tsche­chi­en, der Slo­wa­kei, der Ukrai­ne, Bela­rus, Litau­en und der Ost­see, bil­det Polen eine geo­gra­fi­sche und his­to­ri­sche Brü­cke zwi­schen Ost und West. Das Land ver­fügt über eine eige­ne Spra­che, eine star­ke natio­na­le Iden­ti­tät und eine lan­ge euro­päi­sche Tradition.

Wer die Russ­län­di­sche Föde­ra­ti­on bereist, soll­te Polen als nächs­te Sta­ti­on in Betracht zie­hen – bei­de Län­der ver­bin­det eine kom­ple­xe gemein­sa­me Ver­gan­gen­heit, ins­be­son­de­re im 20. Jahr­hun­dert. Heu­te prä­sen­tiert sich Polen als moder­ner Staat mit gewach­se­nen demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren und viel­fäl­ti­gem kul­tu­rel­len Leben. Von der könig­li­chen Alt­stadt in Kraków über die Ost­see­küs­te bei Gdańsk bis hin zu den Ber­gen der Tatra und den Masu­ri­schen Seen bie­tet Polen zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten für Ent­de­ckun­gen. Das Land ver­bin­det Geschich­te und Gegen­wart und lädt dazu ein, sei­ne Regio­nen, Men­schen und Tra­di­tio­nen näher kennenzulernen.

Wir, die Grün­der und Mit­ar­bei­ter von Russ​land​.Tours, ver­ste­hen unser Ange­bot von Rei­sen und tou­ris­ti­schen Dienst­leis­tun­gen als ein Hilfs­mit­tel und einen Zugang für ein grund­le­gen­des sowie bes­se­res Ver­ständ­nis für die Kul­tur, Geschich­te und Poli­tik der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on. Da die­ses geo­gra­phisch und kul­tu­rell sehr rei­che und viel­fäl­ti­ge Land, unse­rer Mei­nung nach, nicht nur aus der Per­spek­ti­ve eines Mos­kau­er Küchen­fens­ters oder mit­tels einer Lek­tü­re von Wiki­pe­dia-Arti­keln erschlos­sen, erklärt und ver­stan­den wer­den kann, bie­ten wir über die Gren­zen der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on hin­aus auch Rei­se­plä­ne und tou­ris­ti­sche Dienst­leis­tun­gen für Rei­sen in Polen an.
Mit sol­chen ergän­zen­den Ange­bo­ten für Rei­sen in allen Nach­fol­ge­staa­ten des Russ­län­di­schen Impe­ri­ums, der Sowjet­uni­on sowie deren Nach­bar­län­dern ermög­li­chen wir unse­ren Kun­den, die über Staats­gren­zen hin­aus mit­ein­an­der ver­wo­be­nen Kul­tu­ren und deren Räu­me als sol­che zu erfah­ren und über admi­nis­tra­ti­ve Gren­zen gegen­wär­ti­ger Natio­nal­staa­ten hin­aus für sich zu ent­de­cken.
Vor die­sem Hin­ter­grund schla­gen wir an die­ser Stel­le, als Ergän­zung zu einer Rei­se inner­halb der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on, eine Rei­he von Rei­se­zie­len in Polen vor, um wel­che ein Rei­se­plan für die Russ­län­di­sche Föde­ra­ti­on optio­nal erwei­tert wer­den kann.
Denn wir sind der Mei­nung, dass man Län­der, Sit­ten und Gebräu­che vor Ort erfah­ren muss, um sie begrei­fen und ver­ste­hen zu kön­nen. Aus unse­rer Sicht hilft eine Rei­se durch Polen, um wich­ti­ge Aspek­te der Kul­tur, Geschich­te und Poli­tik der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on zu ver­ste­hen, da bei­de Län­der his­to­risch und kul­tu­rell in vie­len Punk­ten eng mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

Im Zen­trum Euro­pas, an der Schnitt­stel­le his­to­ri­scher Han­dels­we­ge und kul­tu­rel­ler Strö­mun­gen, liegt ein Land von unge­ahn­ter Viel­falt und tief­grei­fen­der Geschich­te: Polen. Eine Rei­se hier­her ist eine Ent­de­ckungs­tour durch ein Land, das sich immer wie­der neu erfun­den hat, ohne sei­ne Wur­zeln zu ver­ges­sen. Von den san­di­gen Wei­ten der Ost­see­küs­te über die spie­gel­glat­ten Seen Masu­rens und die pul­sie­ren­den Metro­po­len bis zu den alpi­nen Gip­feln der Tatra ent­fal­tet sich ein Kalei­do­skop an Ein­drü­cken. Polen ist ein Land der Kon­tras­te, wo goti­sche Back­stein­bur­gen auf sozia­lis­ti­sche Mus­ter­bau­ten tref­fen und uralte Wäl­der an moder­ne Kunst­ga­le­rien gren­zen. Es ist ein Ort für Geschichts­lieb­ha­ber, Natur­freun­de, Städ­te­rei­sen­de und alle, die das Authen­ti­sche suchen. Eine Rei­se nach Polen ist eine Begeg­nung mit der Wider­stands­fä­hig­keit der Kul­tur und der herz­li­chen Offen­heit sei­ner Menschen.

Städ­te von beein­dru­cken­der Viel­falt und Geschichte

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Polen ist ein Land der Städ­te, und jede ein­zel­ne erzählt ihre eige­ne, unver­wech­sel­ba­re Geschich­te. An der Spit­ze steht Kra­kau, die alte Königs­stadt, die als ein­zi­ge Metro­po­le des Lan­des von den Zer­stö­run­gen des Zwei­ten Welt­kriegs ver­schont blieb. Hier schlägt das his­to­ri­sche Herz Polens in den Gas­sen der Alt­stadt, auf dem gewal­ti­gen Markt­platz und auf dem Wawel-Hügel, dem Sitz der eins­ti­gen Köni­ge. Im kras­sen Gegen­satz dazu steht War­schau, die dyna­mi­sche Haupt­stadt, die nach ihrer fast voll­stän­di­gen Zer­stö­rung wie ein Phö­nix aus der Asche stieg. Die sorg­fäl­tig rekon­stru­ier­te Alt­stadt, ein UNESCO-Welt­kul­tur­er­be, zeugt vom unge­bro­che­nen Wil­len einer Nati­on, wäh­rend moder­ne Wol­ken­krat­zer und der domi­nan­te Kul­tur­pa­last von einer beweg­ten jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit und einer zukunfts­ge­wand­ten Gegen­wart erzäh­len. An der Küs­te wie­der­um bezau­bert das han­sea­ti­sche Dan­zig mit sei­nen pracht­vol­len Gie­bel­häu­sern und sei­ner mari­ti­men Atmo­sphä­re, wäh­rend das schle­si­sche Bres­lau, die „Stadt der hun­dert Brü­cken“, mit ihrem Laby­rinth aus Inseln und Was­ser­läu­fen und ihrem mul­ti­kul­tu­rel­len Erbe fas­zi­niert. Jede die­ser Städ­te ist ein eigen­stän­di­ger Kos­mos, der den Besu­cher auf eine ande­re Facet­te der pol­ni­schen See­le bli­cken lässt.

Ein rei­ches und prä­sen­tes his­to­ri­sches Erbe

Die Geschich­te ist in Polen kein abs­trak­tes Kon­zept, das in Muse­en ver­schlos­sen ist, son­dern ein all­ge­gen­wär­ti­ger Beglei­ter auf Schritt und Tritt. Das Land war über Jahr­hun­der­te ein Schmelz­tie­gel der Kul­tu­ren, ein mäch­ti­ges König­reich und spä­ter ein zer­ris­se­ner Spiel­ball der euro­päi­schen Groß­mäch­te. Die­ses kom­ple­xe Erbe ist in Stein gemei­ßelt. Im Nor­den erhe­ben sich die gewal­ti­gen Back­stein­bur­gen des Deut­schen Ordens, allen vor­an die Mari­en­burg, die größ­te Anla­ge ihrer Art welt­weit. Im Süden zeu­gen die präch­ti­gen Schlös­ser und Resi­den­zen des Adels vom eins­ti­gen Reich­tum der pol­nisch-litaui­schen Uni­on. Gleich­zei­tig ist Polen ein zen­tra­ler Ort der euro­päi­schen Erin­ne­rungs­kul­tur. Die Gedenk­stät­te Ausch­witz-Bir­ken­au ist ein Ort der Stil­le und der Mah­nung, der die Abgrün­de des 20. Jahr­hun­derts auf eine Wei­se greif­bar macht, die nie­man­den unbe­rührt lässt. Die Spu­ren des rei­chen jüdi­schen Lebens sind in Stadt­vier­teln wie Kazi­mierz in Kra­kau wie­der sicht­bar. Eine Rei­se durch Polen ist somit immer auch eine Rei­se durch die Höhen und Tie­fen der euro­päi­schen Geschich­te, die hier eine beson­de­re Inten­si­tät und Rele­vanz entfaltet.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Natur­land­schaf­ten von ursprüng­li­cher Schönheit

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Polen bie­tet eine über­ra­schen­de Viel­falt an Natur­räu­men, die von der Küs­te bis zu den Ber­gen rei­chen und oft noch einen Grad an Ursprüng­lich­keit bewah­ren, der in Mit­tel­eu­ro­pa sel­ten gewor­den ist. Im Nord­os­ten erstreckt sich die Masu­ri­sche Seen­plat­te, das „Land der tau­send Seen“, ein Para­dies für Seg­ler, Kanu­ten und alle, die die Stil­le suchen. Tau­sen­de von Seen, durch Kanä­le mit­ein­an­der ver­bun­den, sind in sanf­te Hügel und dich­te Wäl­der ein­ge­bet­tet. Ein völ­lig ande­res Bild bie­tet der Natio­nal­park Bia­lowie­za an der Gren­ze zu Bela­rus, der letz­te Tief­land-Urwald Euro­pas. Hier, in die­sem UNESCO-Welt­na­tur­er­be, kann man mit etwas Glück den Wisent, den euro­päi­schen Bison, in sei­ner natür­li­chen Umge­bung beob­ach­ten. Ent­lang der Ost­see­küs­te zie­hen sich kilo­me­ter­lan­ge, fein­san­di­ge Strän­de und beein­dru­cken­de Wan­der­dü­nen wie im Slo­win­zi­schen Natio­nal­park. Im Süden des Lan­des erhebt sich schließ­lich die Hohe Tatra, der ein­zi­ge alpi­ne Gebirgs­zug Polens, mit schrof­fen Gip­feln, kla­ren Berg­seen und einem Netz aus anspruchs­vol­len Wan­der­we­gen. Die­se land­schaft­li­che Band­brei­te macht Polen zu einem attrak­ti­ven Ziel für all jene, die akti­ve Erho­lung in intak­ter Natur schätzen.

Eine leben­di­ge Kul­tur- und Kunstszene

Die pol­ni­sche Kul­tur ist weit mehr als Folk­lo­re und Tra­di­ti­on. Das Land hat im Lau­fe der Jahr­hun­der­te bedeu­ten­de Künst­ler, Den­ker und Wis­sen­schaft­ler her­vor­ge­bracht, deren Erbe bis heu­te leben­dig ist – von Niko­laus Koper­ni­kus über Fré­dé­ric Cho­pin bis zu den vier Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gern. In Städ­ten wie Kra­kau und War­schau pul­siert eine dyna­mi­sche und krea­ti­ve Sze­ne. Zahl­rei­che Gale­rien prä­sen­tie­ren zeit­ge­nös­si­sche Kunst, alter­na­ti­ve Thea­ter­büh­nen expe­ri­men­tie­ren mit neu­en Aus­drucks­for­men, und Jazz­kel­ler und Klas­sik­kon­zer­te bie­ten ein hoch­ka­rä­ti­ges musi­ka­li­sches Pro­gramm. Beson­ders die Film­kunst hat in Polen eine lan­ge Tra­di­ti­on, ver­kör­pert durch Regis­seu­re wie Andrzej Waj­da oder Krzy­sz­tof Kie­s­low­ski. Auch das Design, ins­be­son­de­re die Pla­kat­kunst, genießt einen hohen inter­na­tio­na­len Stel­len­wert. Über­all im Land fin­den Fes­ti­vals statt, die von der Musik Cho­pins über jüdi­sche Kul­tur bis hin zu moder­nem Thea­ter rei­chen. Die­se Mischung aus der sorg­fäl­ti­gen Pfle­ge des klas­si­schen Erbes und einer neu­gie­ri­gen, unkon­ven­tio­nel­len jun­gen Kul­tur­sze­ne schafft eine anre­gen­de Atmo­sphä­re. Eine Rei­se nach Polen ist daher auch eine Ein­la­dung, in ein rei­ches und vita­les kul­tu­rel­les Leben einzutauchen.

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Die herz­haf­te und viel­fäl­ti­ge pol­ni­sche Küche

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Die pol­ni­sche Küche ist ehr­lich, boden­stän­dig und über­ra­schend viel­fäl­tig. Sie basiert auf den Schät­zen der hei­mi­schen Wäl­der, Fel­der und Gewäs­ser und ist weit mehr als nur Kohl und Kar­tof­feln. Ein abso­lu­tes Muss sind „Pie­ro­gi“, die berühm­ten Teig­ta­schen, die es in unzäh­li­gen Varia­tio­nen gibt – gefüllt mit Kar­tof­feln und Quark, mit Sau­er­kraut und Pil­zen, mit Fleisch oder als süße Vari­an­te mit Bee­ren. Eine wei­te­re Spe­zia­li­tät ist die sau­re Mehl­sup­pe „Zurek“, die oft in einem Brot­laib ser­viert wird, oder der def­ti­ge Jäger­ein­topf „Bigos“ aus Sau­er­kraut, Fleisch und Wurst. An der Küs­te kommt fri­scher Fisch auf den Tisch, vor allem Hering, Dorsch und Zan­der. Die Wäl­der lie­fern Pil­ze und Bee­ren, die in vie­len Gerich­ten Ver­wen­dung fin­den. In den letz­ten Jah­ren hat zudem eine neue Gene­ra­ti­on von Köchen begon­nen, die tra­di­tio­nel­len Rezep­te krea­tiv zu inter­pre­tie­ren und auf ein moder­nes Niveau zu heben. Dazu genießt man ein küh­les pol­ni­sches Bier, des­sen Brau­tra­di­ti­on Jahr­hun­der­te zurück­reicht, oder einen der vie­len hoch­wer­ti­gen Wod­kas, die pur oder als Basis für Cock­tails getrun­ken wer­den. Ein Essen in Polen ist immer eine gesel­li­ge und sät­ti­gen­de Ange­le­gen­heit, die einen tie­fen Ein­blick in die Kul­tur des Lan­des gewährt.

Die Gast­freund­schaft der Menschen

Ein Aspekt, der vie­len Besu­chern nach­hal­tig in Erin­ne­rung bleibt, ist die bemer­kens­wer­te Gast­freund­schaft der Polen. Das Sprich­wort „Ein Gast im Haus ist Gott im Haus“ ist hier kei­ne lee­re Flos­kel, son­dern geleb­te Rea­li­tät. Beson­ders in den länd­li­che­ren Gebie­ten, aber auch in den Städ­ten, begeg­net man einer herz­li­chen Offen­heit und einer auf­rich­ti­gen Hilfs­be­reit­schaft, die den Auf­ent­halt sehr ange­nehm macht. Die Polen sind oft neu­gie­rig auf ihre Besu­cher und freu­en sich, ihr Land und ihre Kul­tur zu tei­len. Auch wenn die älte­re Gene­ra­ti­on nicht immer Fremd­spra­chen spricht, wird mit Hän­den, Füßen und einem Lächeln jede Kom­mu­ni­ka­ti­ons­hür­de über­wun­den. Die jün­ge­re Gene­ra­ti­on, ins­be­son­de­re in den Städ­ten, spricht dage­gen meist sehr gut Eng­lisch. Die­se freund­li­che und ein­la­den­de Grund­hal­tung schafft eine ent­spann­te Atmo­sphä­re, in der man sich schnell will­kom­men fühlt. Man reist nicht als anony­mer Tou­rist durch das Land, son­dern hat oft das Gefühl, als geschätz­ter Besu­cher emp­fan­gen zu wer­den. Die­se mensch­li­che Kom­po­nen­te ist es, die eine Rei­se nach Polen zu einer beson­ders berei­chern­den Erfah­rung macht und den Wunsch weckt, wiederzukommen.

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Ein Land im dyna­mi­schen Wan­del erleben

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Polen ist ein Land, das in den letz­ten Jahr­zehn­ten eine tief­grei­fen­de Trans­for­ma­ti­on durch­lau­fen hat und sich wei­ter­hin in einem span­nen­den Pro­zess des Wan­dels befin­det. Die Spu­ren des Sozia­lis­mus sind in der Archi­tek­tur und in man­chen gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren noch sicht­bar, doch gleich­zei­tig pul­siert eine dyna­mi­sche, zukunfts­ori­en­tier­te Ener­gie. Moder­ne Infra­struk­tur, inno­va­ti­ve Start-ups und ein west­li­cher Lebens­stil haben vor allem in den gro­ßen Städ­ten Ein­zug gehal­ten. Die­se Über­la­ge­rung von Alt und Neu, von Tra­di­ti­on und Moder­ne, macht den beson­de­ren Reiz einer Polen­rei­se aus. Man kann am Vor­mit­tag eine mit­tel­al­ter­li­che Burg besich­ti­gen und am Nach­mit­tag in einem hip­pen Café in einem ehe­ma­li­gen Fabrik­ge­län­de sit­zen. Man erlebt ein Land, das sei­ne schmerz­haf­te Geschich­te auf­ge­ar­bei­tet hat und nun selbst­be­wusst sei­nen Platz im ver­ein­ten Euro­pa ein­nimmt. Für den Rei­sen­den bie­tet dies die Chan­ce, Zeu­ge eines fas­zi­nie­ren­den gesell­schaft­li­chen Auf­bruchs zu wer­den. Man ent­deckt ein Land, das noch nicht von den Haupt­strö­men des Tou­ris­mus uni­for­miert wur­de und in dem es noch viel Authen­ti­sches und Unver­fälsch­tes zu ent­de­cken gibt, wäh­rend es sich gleich­zei­tig rasant entwickelt.

Sehens­wür­dig­kei­ten in Polen

Die Alt­stadt von Kra­kau und der Wawel-Hügel

Kra­kau ist das unbe­strit­te­ne kul­tu­rel­le und spi­ri­tu­el­le Zen­trum Polens. Sein Herz­stück ist der Rynek Glow­ny, der Haupt­markt, der als größ­ter mit­tel­al­ter­li­cher Markt­platz Euro­pas gilt. Die schie­re Wei­te des Plat­zes, umge­ben von pas­tell­far­be­nen Bür­ger­häu­sern und Adels­pa­läs­ten, ist beein­dru­ckend. In sei­ner Mit­te thro­nen die Tuch­hal­len, ein präch­ti­ger Renais­sance­bau, der einst das Zen­trum des inter­na­tio­na­len Han­dels war und heu­te Sou­ve­nir­lä­den und die Gale­rie der pol­ni­schen Male­rei des 19. Jahr­hun­derts beher­bergt. An einer Ecke des Plat­zes ragt die Mari­en­kir­che mit ihren unglei­chen Tür­men in den Him­mel. Zu jeder vol­len Stun­de ertönt von hier das „Hejnal“, das Trom­pe­ten­si­gnal, das abrupt abbricht – zur Erin­ne­rung an den legen­dä­ren Turm­wäch­ter, der im 13. Jahr­hun­dert von einem Tata­ren­pfeil getrof­fen wur­de. Vom Markt­platz aus füh­ren unzäh­li­ge Gas­sen zu wei­te­ren Kir­chen, Klös­tern und Innen­hö­fen. Süd­lich der Alt­stadt erhebt sich der Wawel-Hügel, der sym­bo­li­sche Ort der pol­ni­schen Nati­on. Hier resi­dier­ten über Jahr­hun­der­te die pol­ni­schen Köni­ge. Der Kom­plex umfasst das Königs­schloss, des­sen prunk­vol­le Gemä­cher und der arka­den­ge­säum­te Innen­hof von der eins­ti­gen Macht zeu­gen, sowie die Wawel-Kathe­dra­le, die Krö­nungs- und Begräb­nis­stät­te der meis­ten pol­ni­schen Mon­ar­chen. Ein Spa­zier­gang durch die Kryp­ten ist wie ein Gang durch die pol­ni­sche Geschichte.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Die wie­der­auf­ge­bau­te Alt­stadt von Warschau

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Die Alt­stadt von War­schau ist ein ein­zig­ar­ti­ges Zeug­nis für den Wil­len einer Nati­on, ihre Iden­ti­tät zu bewah­ren. Nach dem War­schau­er Auf­stand 1944 wur­de die his­to­ri­sche Innen­stadt von den deut­schen Besat­zern sys­te­ma­tisch zer­stört, am Ende des Krie­ges lagen über 85 Pro­zent in Trüm­mern. Was der Besu­cher heu­te sieht, ist das Ergeb­nis einer bei­spiel­lo­sen, detail­ge­treu­en Rekon­struk­ti­on, die unmit­tel­bar nach dem Krieg begann und Jahr­zehn­te dau­er­te. Anhand alter Gemäl­de, Foto­gra­fien und der Erin­ne­run­gen von Über­le­ben­den wur­den die Gie­bel­häu­ser, Kir­chen und Paläs­te wie­der­auf­ge­baut. Die­se Leis­tung wur­de 1980 von der UNESCO gewür­digt, indem sie die War­schau­er Alt­stadt als Bei­spiel für eine vor­bild­li­che Restau­rie­rung in die Lis­te des Welt­kul­tur­er­bes auf­nahm. Das Zen­trum bil­det der Alt­städ­ter Markt­platz mit sei­nen bun­ten Fas­sa­den und dem Denk­mal der War­schau­er See­jung­fer in der Mit­te. Von hier aus kann man durch die ver­win­kel­ten Gas­sen schlen­dern und die Atmo­sphä­re auf sich wir­ken las­sen. Unweit des Plat­zes befin­det sich die Johan­nes­ka­the­dra­le und das impo­san­te Königs­schloss, das eben­falls voll­stän­dig wie­der­errich­tet wur­de und heu­te als Muse­um dient. Der Spa­zier­gang ent­lang des Königs­wegs, der von der Alt­stadt nach Süden zum Lazi­en­ki-Park führt, ver­bin­det die wich­tigs­ten his­to­ri­schen Stät­ten und Paläs­te der Haupt­stadt mit­ein­an­der und macht die Geschich­te die­ser bemer­kens­wer­ten Stadt erlebbar.

Die Gedenk­stät­te Auschwitz-Birkenau

Ein Besuch der Gedenk­stät­te und des Muse­ums Ausch­witz-Bir­ken­au ist eine tief bewe­gen­de und not­wen­di­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit einem der dun­kels­ten Kapi­tel der Mensch­heits­ge­schich­te. Etwa 60 Kilo­me­ter west­lich von Kra­kau gele­gen, war dies das größ­te der deut­schen natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Kon­zen­tra­ti­ons- und Ver­nich­tungs­la­ger. Der Besuch umfasst zwei sepa­ra­te Tei­le: das Stamm­la­ger Ausch­witz I und das etwa drei Kilo­me­ter ent­fern­te, rie­si­ge Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz II-Bir­ken­au. In Ausch­witz I, dem ehe­ma­li­gen Kaser­nen­kom­plex, sind heu­te die Aus­stel­lun­gen unter­ge­bracht. Man geht durch das Tor mit der zyni­schen Inschrift „Arbeit macht frei“ und besich­tigt die Back­stein­blö­cke, in denen die Häft­lin­ge unter­ge­bracht waren. In eini­gen Blö­cken befin­den sich erschüt­tern­de Samm­lun­gen von per­sön­li­chen Gegen­stän­den der Opfer – Kof­fer, Bril­len, Schu­he und mensch­li­che Haa­re, die das unvor­stell­ba­re Aus­maß des indus­tria­li­sier­ten Mor­des greif­bar machen. Die Besich­ti­gung von Gas­kam­mer und Kre­ma­to­ri­um I ist ein beson­ders beklem­men­der Moment. Ausch­witz II-Bir­ken­au ver­deut­licht die schie­re Dimen­si­on des Völ­ker­mords. Das rie­si­ge Are­al mit den Holz­ba­ra­cken, den Rui­nen der gespreng­ten Gas­kam­mern und Kre­ma­to­ri­en und der berüch­tig­ten Ram­pe, an der die Selek­tio­nen statt­fan­den, wirkt end­los. Ein Besuch hier ist kein tou­ris­ti­sches Erleb­nis, son­dern ein Akt des Geden­kens, der zur Refle­xi­on und zur Mah­nung dient, dass sich eine sol­che Kata­stro­phe nie­mals wie­der­ho­len darf.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Die Mari­en­burg des Deut­schen Ordens

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Am Ufer des Flus­ses Nogat, im Nor­den Polens, erhebt sich die Mari­en­burg (pol­nisch: Mal­bork), die größ­te Back­stein­burg der Welt und ein monu­men­ta­les Zeug­nis der Macht des Deut­schen Ordens. Die im 13. Jahr­hun­dert begon­ne­ne und über die Jahr­hun­der­te erwei­ter­te Fes­tung war der Haupt­sitz des Hoch­meis­ters und das admi­nis­tra­ti­ve Zen­trum des Ordens­staa­tes. Die Anla­ge ist ein Meis­ter­werk der spät­go­ti­schen Wehr­ar­chi­tek­tur und glie­dert sich in drei Tei­le: das Hoch­schloss, das Mit­tel­schloss und das Vor­schloss, die durch ein kom­ple­xes Sys­tem aus Mau­ern, Toren und Grä­ben geschützt sind. Das Hoch­schloss bil­de­te den klös­ter­li­chen Kern mit der St. Annen-Kapel­le, dem Kapi­tel­saal und den Schlaf­räu­men der Ordens­rit­ter. Das Mit­tel­schloss dien­te reprä­sen­ta­ti­ven und admi­nis­tra­ti­ven Zwe­cken und beher­bergt den Gro­ßen Rem­ter, einen der größ­ten und ein­drucks­volls­ten Säle der mit­tel­al­ter­li­chen euro­päi­schen Archi­tek­tur. Das Vor­schloss umfass­te die Wirt­schafts­ge­bäu­de und Werk­stät­ten. Ein Rund­gang durch die gewal­ti­ge Anla­ge ist eine Rei­se in die Welt der Rit­ter­or­den. Man durch­quert unzäh­li­ge Räu­me, von der Waf­fen­kam­mer über die Küchen bis hin zu den pri­va­ten Gemä­chern des Hoch­meis­ters, und bekommt einen tie­fen Ein­druck vom Leben in einer mit­tel­al­ter­li­chen Fes­tung. Nach schwe­ren Zer­stö­run­gen im Zwei­ten Welt­krieg wur­de die Mari­en­burg sorg­fäl­tig restau­riert und gehört heu­te zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Salz­berg­werk Wieliczka

Nur weni­ge Kilo­me­ter von Kra­kau ent­fernt liegt eine fas­zi­nie­ren­de Welt unter der Erde: das Salz­berg­werk Wie­licz­ka. Es ist eines der ältes­ten noch in Betrieb befind­li­chen Salz­berg­wer­ke der Welt – die Salz­för­de­rung fand hier vom 13. Jahr­hun­dert bis 2007 unun­ter­bro­chen statt. Ein Besuch führt den Rei­sen­den über eine tou­ris­ti­sche Rou­te durch ein Laby­rinth aus Gän­gen, Kam­mern und Stol­len, das sich über neun Soh­len bis in eine Tie­fe von 327 Metern erstreckt. Was die­ses Berg­werk so außer­ge­wöhn­lich macht, ist die Kunst­fer­tig­keit der Berg­leu­te, die über Jahr­hun­der­te hin­weg aus dem grau­en Stein­salz eine atem­be­rau­ben­de unter­ir­di­sche Welt geschaf­fen haben. Man pas­siert in Salz gehaue­ne Sta­tu­en, die Sze­nen aus der Geschich­te des Berg­werks und pol­ni­sche Legen­den dar­stel­len, sowie unter­ir­di­sche Seen mit kris­tall­kla­rem Salz­was­ser. Der unbe­strit­te­ne Höhe­punkt der Tour ist die Kapel­le der Hei­li­gen Kinga. In die­sem rie­si­gen, 101 Meter unter der Erde gele­ge­nen Sakral­raum ist alles aus Salz gefer­tigt: die Altä­re, die detail­rei­chen Reli­efs an den Wän­den, die bibli­sche Sze­nen zei­gen, die Boden­flie­sen und sogar die gewal­ti­gen Kron­leuch­ter, deren Kris­tal­le aus reins­tem Stein­salz bestehen. Die Akus­tik in die­ser unter­ir­di­schen Kathe­dra­le ist bemer­kens­wert. Das Salz­berg­werk Wie­licz­ka ist seit 1978 UNESCO-Welt­kul­tur­er­be und bie­tet ein unver­gess­li­ches Erleb­nis, eine Mischung aus Natur­wun­der, Indus­trie­ge­schich­te und tie­fem Glauben.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Die Alt­stadt von Danzig

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Dan­zig, an der Mün­dung der Mott­lau in die Ost­see gele­gen, ist eine Stadt mit einer rei­chen und kom­ple­xen Geschich­te, deren mari­ti­mer Cha­rak­ter an jeder Ecke spür­bar ist. Das Herz der Stadt ist die Recht­stadt, deren Haupt­ach­se der Lan­ge Markt bil­det. Hier reiht sich ein präch­ti­ges Gie­bel­haus an das ande­re, Zeug­nis­se des eins­ti­gen Reich­tums der Han­se­stadt. Domi­nan­te Bau­ten sind das Recht­städ­ti­sche Rat­haus mit sei­nem hohen Turm und der Artus­hof, einst Treff­punkt der wohl­ha­ben­den Kauf­leu­te. Vor dem Artus­hof steht der Nep­tun­brun­nen, das Wahr­zei­chen der Stadt. Par­al­lel zum Lan­gen Markt ver­läuft die male­ri­sche Frau­en­gas­se, die direkt auf die gewal­ti­ge Mari­en­kir­che zuführt, eine der größ­ten Back­stein­kir­chen der Welt. Von ihrem Turm bie­tet sich ein wei­ter Blick über die Stadt und den Hafen. Ein Spa­zier­gang ent­lang der Mott­lau ist ein Muss. Hier steht das Kran­tor, eine ein­zig­ar­ti­ge Kon­struk­ti­on aus dem Mit­tel­al­ter, die als Stadt­tor, Fes­tungs­turm und Hafen­kran zugleich dien­te. Die Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts hat in Dan­zig tie­fe Spu­ren hin­ter­las­sen: Auf der Wes­ter­plat­te vor den Toren der Stadt fie­len die ers­ten Schüs­se des Zwei­ten Welt­kriegs, und in den 1980er Jah­ren wur­de die Dan­zi­ger Lenin­werft zur Wie­ge der Gewerk­schafts­be­we­gung „Soli­dar­nosc“, die maß­geb­lich zum Fall des Kom­mu­nis­mus in Ost­eu­ro­pa bei­trug. Das moder­ne Euro­päi­sche Zen­trum der Soli­dar­nosc ist ein beein­dru­cken­des Muse­um, das die­se jün­ge­re Geschich­te aufarbeitet.

Die Masu­ri­sche Seenplatte

Im Nord­os­ten Polens erstreckt sich eine Land­schaft von fast medi­ta­ti­ver Schön­heit: die Masu­ri­sche Seen­plat­te. Über 2000 Seen, ein­ge­bet­tet in eine sanf­te, von der Eis­zeit geform­te Hügel­land­schaft mit dich­ten Wäl­dern und wei­ten Fel­dern, bil­den hier ein rie­si­ges Was­ser­sport­re­vier. Vie­le der Seen sind durch Flüs­se und Kanä­le mit­ein­an­der ver­bun­den, was aus­ge­dehn­te Tou­ren mit dem Segel­boot, dem Haus­boot oder dem Kajak ermög­licht. Die Regi­on ist ein Refu­gi­um der Ruhe und der Natur. In den aus­ge­dehn­ten Wäl­dern leben Hir­sche, Wild­schwei­ne und sel­te­ne Vogel­ar­ten wie der See­ad­ler. Die zahl­rei­chen Stör­che, die auf den Dächern der klei­nen Dör­fer ihre Nes­ter bau­en, sind zu einem Wahr­zei­chen Masu­rens gewor­den. Die bekann­tes­ten Seen sind der Sniard­wy (Spir­ding­see), der größ­te See Polens, und der Mam­ry (Mau­er­see). Belieb­te Feri­en­or­te wie Gizy­cko (Löt­zen) oder Miko­la­jki (Niko­lai­ken) die­nen als Aus­gangs­punk­te für Tou­ren und bie­ten eine gute tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur. Abseits der grö­ße­ren Orte kann man jedoch schnell die Ein­sam­keit fin­den und in die unbe­rühr­te Natur ein­tau­chen. Ein beson­de­res Erleb­nis ist eine Fahrt auf dem Ober­län­di­schen Kanal, einem tech­ni­schen Wun­der­werk aus dem 19. Jahr­hun­dert, bei dem Schif­fe zur Über­win­dung von Höhen­un­ter­schie­den über Land auf Schie­nen­wa­gen trans­por­tiert werden.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Bres­lau, die Stadt der Brü­cken und Zwerge

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Bres­lau, die his­to­ri­sche Haupt­stadt Schle­si­ens, ist eine der leben­digs­ten und reiz­volls­ten Städ­te Polens. An der Oder gele­gen, erstreckt sich die Stadt über zwölf Inseln, die durch mehr als hun­dert Brü­cken mit­ein­an­der ver­bun­den sind, was ihr den Bei­na­men „Vene­dig des Ostens“ ein­ge­bracht hat. Das Herz der Stadt ist der Rynek, der Markt­platz, einer der größ­ten und schöns­ten Euro­pas, umge­ben von far­ben­fro­hen Bür­ger­häu­sern ver­schie­de­ner Epo­chen. In sei­ner Mit­te steht das goti­sche Rat­haus, ein archi­tek­to­ni­sches Meis­ter­werk mit einer astro­no­mi­schen Uhr. Eine Beson­der­heit Bres­laus sind die „Kras­na­le“, klei­ne Bron­ze­sta­tu­en von Zwer­gen, die über­all in der Stadt ver­teilt sind. Ursprüng­lich ein Sym­bol der anti­kom­mu­nis­ti­schen Pro­test­be­we­gung „Oran­ge Alter­na­ti­ve“ in den 1980er Jah­ren, sind die heu­te über 300 Zwer­ge zu einem char­man­ten Wahr­zei­chen gewor­den, und die Suche nach ihnen ist eine belieb­te Art, die Stadt zu erkun­den. Der ältes­te Teil Bres­laus ist die Dom­in­sel, ein Ort der Stil­le und Spi­ri­tua­li­tät mit meh­re­ren Kir­chen, allen vor­an dem goti­schen Johan­nes­dom. Ein wei­te­res archi­tek­to­ni­sches High­light ist die Jahr­hun­dert­hal­le, ein weg­wei­sen­der Bau der frü­hen Moder­ne aus Stahl­be­ton, der zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be gehört. Mit sei­ner rei­chen deutsch-pol­nisch-tsche­chi­schen Geschich­te, sei­ner jun­gen Bevöl­ke­rung und sei­ner leb­haf­ten Kul­tur­sze­ne ist Bres­lau eine Stadt vol­ler posi­ti­ver Energie.

Der Natio­nal­park Bialowieza

An der öst­li­chen Gren­ze Polens zu Bela­rus liegt ein Natur­er­be von glo­ba­ler Bedeu­tung: der Natio­nal­park Bia­lowie­za. Er schützt den letz­ten ver­blie­be­nen Tief­land-Urwald Euro­pas, einen Wald, der seit Jahr­tau­sen­den kaum von Men­schen­hand ver­än­dert wur­de. Hier ste­hen rie­si­ge, jahr­hun­der­te­al­te Eichen, Lin­den und Fich­ten, und umge­stürz­te Bäu­me blei­ben lie­gen, um dem natür­li­chen Kreis­lauf zu fol­gen. Die­se ein­zig­ar­ti­ge, archai­sche Land­schaft wur­de von der UNESCO zum Welt­na­tur­er­be erklärt. Der Natio­nal­park ist vor allem bekannt als Hei­mat der größ­ten frei leben­den Popu­la­ti­on des Wisents, des euro­päi­schen Bisons. Die­se majes­tä­ti­schen Tie­re, die einst in ganz Euro­pa ver­brei­tet waren und Anfang des 20. Jahr­hun­derts in frei­er Wild­bahn als aus­ge­stor­ben gal­ten, konn­ten hier durch ein erfolg­rei­ches Zucht­pro­gramm wie­der ange­sie­delt wer­den. Mit einem erfah­re­nen Füh­rer kann man sich auf die Suche nach ihnen bege­ben. Der streng geschütz­te Kern­be­reich des Parks darf nur in Beglei­tung eines lizen­zier­ten Füh­rers betre­ten wer­den. Ein Spa­zier­gang durch die­sen unbe­rühr­ten Wald ist ein tief beein­dru­cken­des Erleb­nis. Man bewegt sich in einer Welt vol­ler Stil­le, die nur vom Rau­schen der Blät­ter und den Rufen der Vögel durch­bro­chen wird. Neben Wisen­ten behei­ma­tet der Park auch Luch­se, Wöl­fe und eine rei­che Vogel­welt. Ein Besuch in Bia­lowie­za ist eine Rei­se zurück in die Zeit vor der mensch­li­chen Zivilisation.

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Die Hohe Tatra und Zakopane

Marktplatz in der Altstadt von Warschau

Im äußers­ten Süden Polens, an der Gren­ze zur Slo­wa­kei, erhebt sich die Hohe Tatra, der ein­zi­ge Gebirgs­zug des Lan­des mit alpi­nem Cha­rak­ter. Obwohl flä­chen­mä­ßig klein, bie­tet die Tatra auf engs­tem Raum eine dra­ma­ti­sche Land­schaft aus schrof­fen Gra­nit­gip­feln, tie­fen Tälern, kris­tall­kla­ren Berg­seen und einer ein­zig­ar­ti­gen Flo­ra und Fau­na. Das Gebir­ge ist ein Para­dies für Wan­de­rer und Berg­stei­ger, mit einem gut mar­kier­ten Netz von Wegen, das von ein­fa­chen Spa­zier­gän­gen in den Tälern bis hin zu anspruchs­vol­len Klet­ter­stei­gen reicht. Ein belieb­tes Ziel ist der Berg­see Meer­au­ge (Mor­skie Oko), der als einer der schöns­ten Seen der Tatra gilt und von majes­tä­ti­schen Gip­feln umrahmt ist. Eine Seil­bahn führt auf den Gip­fel des Kas­pro­wy Wierch, von wo aus sich ein atem­be­rau­ben­des Pan­ora­ma über die pol­ni­sche und slo­wa­ki­sche Tatra bie­tet. Am Fuße des Gebir­ges liegt die Stadt Zakop­a­ne, das tou­ris­ti­sche Zen­trum der Regi­on. Zakop­a­ne ist bekannt für sei­ne beson­de­re Holz­ar­chi­tek­tur, den soge­nann­ten Zakop­a­ne-Stil, der Ende des 19. Jahr­hun­derts von Sta­nis­law Wit­kie­wicz ent­wi­ckelt wur­de und tra­di­tio­nel­le Ele­men­te der Gora­len-Kul­tur mit dem Jugend­stil ver­bin­det. Die Stadt ist der idea­le Aus­gangs­punkt für Tou­ren in die Ber­ge und bie­tet eine leb­haf­te Atmo­sphä­re mit zahl­rei­chen Restau­rants, die die def­ti­ge regio­na­le Küche der Gora­len ser­vie­ren, sowie Geschäf­ten, die loka­les Kunst­hand­werk wie geschnitz­te Holz­wa­ren oder Schafs­kä­se (Oscypek) anbieten.

Rei­se­an­ge­bo­te

Für Polen bie­ten wir eine Rei­he von Rei­se­zie­len an, mit denen ein Rei­se­plan für die Russ­län­di­sche Föde­ra­ti­on erwei­tert wer­den kann. Jed­we­de Kom­bi­na­ti­on von Rei­se­zie­len in der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on mit sol­chen in Polen wird dabei an Ihre spe­zi­fi­schen Inter­es­sen und Vor­stel­lun­gen ange­passt. Alle unse­re Rei­se­vor­schlä­ge las­sen sich als Indi­vi­du­al­rei­se allei­ne oder zu zweit, als Klein­grup­pen­rei­se oder als Pri­vat­rei­se sowohl mit als auch ohne Rei­se­füh­rer rea­li­sie­ren.
Auf Nach­fra­ge kön­nen alle Fahr­stre­cken und Plä­ne für eine Rei­se in Polen auch ohne ergän­zen­de Rei­se­zie­le in der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on, nur als ein­zel­ste­hen­de Rei­se in Polen ange­bo­ten und umge­setzt werden.

Womit kön­nen wir Ihnen helfen?

Sie möch­ten die Russ­län­di­sche Föde­ra­ti­on und Polen besu­chen und bei den Pau­schal­an­ge­bo­ten der gro­ßen Rei­se­an­bie­ter ist für Sie nicht das Rich­ti­ge dabei?

Russ​land​.Tours ist eine auf Rei­sen zu außer­ge­wöhn­li­chen, his­to­risch und kul­tu­rell bedeut­sa­men Orten in der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on sowie von rus­si­schen Ein­flüs­sen gepräg­ten Kul­tur­räu­men spe­zia­li­sier­te Agen­tur. Wir pla­nen und orga­ni­sie­ren seit mehr als 25 Jah­ren Indi­vi­du­al- und Klein­grup­pen­rei­sen zu Orten abseits von Mas­sen­tou­ris­mus und aus­ge­tre­te­ner Pfa­de. Als Agen­tur füh­ren wir kei­ne Rei­sen im eige­nen Namen durch, son­dern ver­mit­teln an unse­re Kun­den Rei­se­ver­an­stal­ter und Anbie­ter tou­ris­ti­scher Leis­tun­gen, wel­che die von uns auf Basis der indi­vi­du­el­len Wün­sche unse­rer Kun­den geplan­ten Rei­sen als Pau­schal­rei­se durch­füh­ren oder ein­zel­ne Leis­tun­gen wie Über­nach­tun­gen, Trans­por­te oder Zugän­ge zu loka­len Sehens­wür­dig­kei­ten anbieten.

Gern hel­fen wir Ihnen auf Basis Ihrer indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Vor­stel­lun­gen bei der Pla­nung und Durch­füh­rung von Rei­sen zu unge­wöhn­li­chen Rei­se­zie­len oder his­to­risch und kul­tu­rell bedeut­sa­men Orten in der Russ­län­di­schen Föde­ra­ti­on und Polen.

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